Zytturm-Triathlon

Gott Frodeno

Die Badi geschlossen, das Rennrad im Keller, die Laufschuhe verstauben. Die Pandemie legt den Zytturm-Triathlon auf Eis.

Am 13./14. Juni wäre er in und um Zug über die Bühne gegangen. Nun ist er verschoben auf 2021. Da bleiben nur Erinnerungen an die gelungene letztjährige Austragung.

Zu Hause

Die Ausgebremsten nehmen sich am Gott ihrer Sportart ein Beispiel. Jan Frodeno, Olympiasieger und Ironman-Champion, betreibt Triathlon im Wohnzimmer. In einem simulierten Wettkampf schwamm er im Pool mit Gegenstromanlage, trat mit 249 Watt in die Pedale und kotzte sich auf dem Laufband die Lunge aus dem Leib. Die Zugucker spendeten – 250 000 Euro für einen guten Zweck.

Nahrhaft

Wichtig in diesem wettkampflosen Jahr ist, dem inneren Schweinehund Saures zu geben. Wie das geht, macht wieder Frodeno vor. Sein Wochenpensum: 25 Kilometer Schwimmen, 650 Kilometer Radfahren und 100 Kilometer Laufen.

Noch einmal

39-jährig ist der Deutsche mittlerweile und beseelt von einem grossen Traum. Er will noch einmal der Beste sein in Hawaii. Auf der Insel, die sein Wohnzimmer ist.

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