Mauro Caviezel

Zweiter Sieger

Seine Karriere hing an einem Faden. Kreuzbandriss, Meniskusschaden, Schulterluxation und Fingerbruch, lautete die Diagnose 2011. Neun Jahre später ist Mauro Caviezel ganz oben.

Der 31-Jährige aus Lenzerheide gewinnt die Kristallkugel im Super-G. In den sechs Saisonrennen wurde er zweimal Zweiter, zweimal Vierter, einmal Dritter und einmal Fünfter. Zuverlässig wie eine Schweizer Uhr, bemühen sie im Ausland das Klischee, fährt der Bündner.

Mehrmals knapp

Zehn Podestplätze hat Mauro Caviezel im Weltcup schon errungen. Nur der erste Sieg lässt noch auf sich warten. Mehrmals verpasste er ihn knapp, um wenige Hundertstel nur. Sieglos ist er der zweite Sieger.

Kitzler und Streichler

Das Verpasste wird Mauro Caviezel in der nächsten Saison nachholen. Sein Gesamtpaket aus fahrerischem Können, Athletik und Draufgängertum ist zu gut, um die Sieglosigkeit nicht bald zu beenden. Wichtig ist, dass der Mann aus Lenzerheide gesund bleibt. Mauro Caviezel kitzelt das Risiko gern an der empfindlichsten Stelle. Auch den Hund hat er schon gestreichelt, am Schopf.

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