Nostalgie-Skirennen Pizol

Geküsster Schnee

Der Winter hat das Heidiland fest im Griff. Es ist wie in früheren Zeiten. Beste Voraussetzungen also, um Urgrossvaters verstaubte Holzlatten ans Tageslicht zu holen.

Am Pizol geht das beliebte Nostalgie-Skirennen in seine nächste Runde. Am Samstag, 24. März, findet es bereits zum 13. Mal statt. Die Teilnahme steht allen offen, die sich zutrauen, auf altertümlichen Latten um Haselnussstecken zu rutschen. Die recken sich erstaunlich gerade in die Höhe, mit roten und blauen Fähnchen an den Spitzen. 2017 war der Anlass vom Wetterpech verfolgt. Doch schauen Sie selbst.

Gute alte Kabelzugbindung

Los geht das diesjährige Nostalgie-Skirennen kurz nach zehn mit einem Distanzlauf auf präparierter Piste. Am Nachmittag steht ein Riesenslalom auf dem Programm. Dann wird abgerechnet und zur Siegerehrung gestolpert. Erlaubt sind nämlich nur klobige Skischuhe von anno dazumal. Nicht erlaubt sind Fersenautomaten, am Pizol feiert die gute alte Kabelzugbindung ihre Auferstehung.

Luftig statt windschlüpfrig

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stürzen sich nicht in windschlüpfrigen Rennanzügen, sondern in Omas und Opas Klamotten in die Tiefe. Dabei küssen viele den Schnee, ein paar schon bei der ersten Richtungsänderung. Doch alle rappeln sich wieder auf und setzen das Rennen fort. Es sei denn, der unverschämte Ski fährt allein weiter und wird nicht mehr gesehen. Das gefällt den Zuschauern, denn Schadenfreude ist nun mal die schönste Freude.

Après-Skibar                       

Der sportliche Wettkampf und die frische Bergluft wecken den Appetit. Gut, gibt es die Après-Skibar, die weiss, wie Hunger und Durst zu besänftigen sind. Da bleibt man gern ein wenig länger sitzen und hat den Plausch mit Gleichgesinnten. Um halb elf in der Nacht ist aber Schluss. Dann fährt die letzte Gondel runter ins Tal.

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