Tina Weirather

Die letzte Mohikanerin

Ganz zuoberst auf dem Stockerl, wie die Österreicher sagen, ist es am Schönsten. Dorthin will Tina Weirather zurück in diesem Winter.

Neun Weltcupsiege hat die 30-Jährige in ihrer bisherigen Karriere eingefahren. Der letzte liegt schon einige Zeit zurück. Anfang März 2018 gewann Tina Weirather in Crans-Montana. Im letzten Winter reichte es ihr für drei Podestplätze, errungen in ihrer Lieblingsdisziplin Super-G. 

Solider Auftakt

Beim Saisonstart in Nordamerika schaute für Tina Weirather ein neunter Rang im Super-G von Lake Louise heraus. Auf europäischem Schnee will die Liechtensteinerin nun durchstarten.

Tina und «Büxi» 

Seit dem Rücktritt Marco Büchels im Jahr 2010 ist Tina Weirather die letzte liechtensteinische Mohikanerin im Skizirkus. Aus den Augen verloren haben sich die beiden Skistars nicht. Der charismatische «Büxi» und die sympathische Tina verstehen sich blendend.

 

Auf nach Saint-Tropez 

Mit der Familie Weirather-Wenzel verbindet Marco Büchel eine besondere Erinnerung. Andreas Wenzel, Tinas erfolgreicher Onkel, gab dem jungen «Büxi» einst gehörig aufs Dach. «Du würdest besser Liegestühle in Saint-Tropez vermieten als Skirennen fahren», hatte Wenzel dem erfolglosen Büchel ins Gesicht gedonnert. 

Auf nach Malbun 

Zum Glück beherzigte Marco Büchel den Tipp nicht. Aus ihm wurde doch noch etwas. Er gewann auf der Streif in Kitzbühel, holte vier Weltcupsiege und WM-Silber. Heute ist «Büxi» populär und bereits ein wenig legendär als Experte beim ZDF. Wer Marco Büchel persönlich kennenlernen möchte, klickt rasch hier. Es winkt ein perfekter Skitag in Malbun.

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