Axalp Wintercup

Der beleidigte Muskelkater

Auf der Axalp ob Brienz am 29. Februar. Am Start stehen nicht Shiffrin und Feuz, sondern du und ich und sie und er.

Los geht der diesjährige Wintercup um halb elf mit dem Differenzrennen. Wer dabei an einen Differenzler beim Jassen denkt, liegt gar nicht weit daneben. Gefahren werden zwei Riesenslalom-Läufe. Wer am Ende die schnellste Zeit markiert, hat noch nichts gewonnen. Sieger ist, wer die kleinste Zeitdifferenz zwischen den beiden Läufen aufweist. Gefragt ist also ein ausgeprägtes Zeitgefühl. 

Ab ins Körbchen 

Um 17 Uhr steigt das Tourenskirennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ausgerüstet mit Stirnlampen, bald wird es finster sein wie im Magen einer Kuh. Rauf und runter geht's in vier Etappen. Die Plackerei fährt gehörig in die Muskeln. Irgendwann schaffen es alle ins Ziel, auf der Strecke bleibt keiner. Gross ist die Freude, nur der Muskelkater verkriecht sich beleidigt ins Körbchen. 

Lange Geschichte 

Der Skisport auf der Axalp blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1904 wurde der Skiclub Brienz gegründet, 1935 folgte der Skiclub Axalp. Vor 50 Jahren wurde das Skigebiet grosszügig erschlossen. Heute brettern Jung und Alt zu Tal. Brav auf der Piste oder wild daneben.     

    

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