Rapperswiler Verbandsschwingertag

Vom Himmel fiel kein Meister, nur Schnee und Regen

Zum Glück sind Schwinger nicht aus Zucker. Sonst wäre der Obersee heute eine süsse Pfütze. Am 14. April in Schmerikon trotzten 81 Athleten dem garstigen Wetter.

Auch 550 Zuschauer liessen sich vom Kälteeinbruch nicht abschrecken. Sie wurden für ihr Kommen belohnt. Der Schwinget verlief umkämpft, vom ersten bis zum letzten Gang. Es waren nicht ganz unerwartet der Appenzeller Michael Bless und der Toggenburger Daniel Bösch, die sich für die Endausmarchung qualifizierten. 

Bösch zum Dritten 

Die beiden Kranzfestsieger schenkten sich nichts, der Gang wogte hin und her. Schliesslich gelang Bösch nach fünfeinhalb Minuten der entscheidende Wurf mit Kurz. Es war nach 2014 und 2015 Böschs dritter Sieg am Verbandsschwingertag. Der Unspunnen-Sieger und Schwägalp-Champion erfreut sich einer starken Frühform. 

Hartes Brot 

Pech hatten in Schmerikon Pascal Ulrich, Simon Breitenmoser, Maurice Hangartner und Stefan Gemsch, die verletzt ausschieden. Hartes Brot ass der Nachwuchs. Es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das hätte gerade noch gefehlt nebst all dem Schnee und Regen an diesem Sonntag im April.   

Die komplette Rangliste des Verbandsschwingertages nach nur einem Klick.