Niklausschwinget Dietikon

Nur einen Schlungg entfernt

Ruft der Niklaus aus Dietikon, erwachen die Bösen aus dem Winterschlaf. Einmal gegähnt, raus aus dem Pyjama und rein in die Zwilchhosen.

Erwartet werden am 30. November rund 100 Schwinger. Auch die Zuschauer finden Gefallen am Samichlaus-Hoselupf. Vor einem Jahr strömten 1050 nach Dietikon. Zählt man den Bärtigen dazu, waren es sogar 1051 Schaulustige.

Pirmin Reichmuth

Eine Klasse für sich war 2018 der Chamer Pirmin Reichmuth. Mit fünf Siegen qualifizierte er sich für den Schlussgang. Dort traf er auf den Aargauer Nick Alpiger, der weder verwandt noch verschwägert ist mit dem Niklaus. Nach knapp acht Minuten führte Reichmuth mit Übersprung die Entscheidung herbei. 59,00 Punkte hatte er am Ende auf dem Notenblatt. Da sah der Bärtige davon ab, die Rute zu schwingen.

Traditionsanlass

Der Niklausschwinget blickt zurück auf eine lange Geschichte, die gespickt ist mit grossen Siegern. 2016 war es Armon Orlik, der sich den Festsieg krallte. Ein Jahr zuvor jubelte der Aargauer Patrick Räbmatter. 2014 standen sich im Schlussgang Stefan Kennel aus Oberarth und der Appenzeller Andreas Fässler (Gais) gegenüber. Obenaus schwang Kennel, mit sehenswertem Wurf.

Nöldi weiss Rat

Der diesjährige 82. Niklausschwinget beginnt um 14 Uhr. Nach umkämpften Gängen reichen sich abends um halb neun die Schlussgangteilnehmer die pizzaschachtelgrossen Pranken. Der Sieg ist nur noch einen Schlungg entfernt. Wie der geht? Schwingerkönig Nöldi Forrer weiss Rat.

Verkehrstechnisch gut erschlossen

Die Stadthalle Dietikon als Austragungsort des Schwingets ist für Autofahrer leicht zu erreichen. Auch Parkplätze sind in genügender Anzahl vorhanden. Für Bahnreisende stehen am Bahnhof Dietikon Busse bereit.