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Das Wort zum Tag

«Ich gelte als arrogante Ziege, stimmt's?» Hochspringerin Ariane Friedrich auf die Frage nach ihrem Ruf

Pirmin Reichmuth

«Ä bsunders liebä Siech»

Er cham, sah und siegte. Pirmin Reichmuth überraschte bei seiner Rückkehr alle.

Drei Jahre fehlte der Athlet aus Cham auf den Schwingplätzen des Landes. Vier Kreuzbandrisse hatte er erlitten in den letzten acht Jahren. Am 10. Juli gab er endlich das ersehnte Comeback. Topfit, wie sein Trainer im Vorfeld ankündigte. Er sollte recht behalten.

59,75 Punkte

In Beinwil im Freiamt präsentierte sich Pirmin Reichmuth in hervorragender Verfassung. Er gewann alle sechs Gänge, nur ein Viertelpünktchen trennte ihn am Ende von der Maximalpunktzahl.

Kurzer Prozess

Im Schlussgang machte er mit Patrick Räbmatter kurzen Prozess. Da geriet sogar ein weiblicher Fan mit Migrationshintergrund aus dem Häuschen.

Grosses Kino

Patrick Räbmatter war trotz des verlorenen Schlussgangs zweiter Sieger. Grosses Kino, wie er seinen Bezwinger auf die Schultern nahm. So viel Sportsgeist sieht man nicht alle Tage. Des Siegers Kommentar: «Dä Räbi isch ebä ä bsunders liebä Siech.»

Pratteln ruft

In Beinwil errang Pirmin Reichmuth seinen fünften Kranzfestsieg. Wer ihn auftrumpfen sah, traut ihm weitere Exploits zu, auch am Eidgenössischen in Pratteln. Sofern sich die Verletzungshexe endlich in einen anderen verguckt. Oder noch besser verduftet dorthin, wo der Pfeffer wächst.

Für Statistiker: die Schlussrangliste des 115. Aargauer Kantonalen.