Radquer-WM

Helden der garstigen Sonntagnachmittage

Das Quer ist der Dinosaurier des Radsports. Oder das Wandtelefon vor der Erfindung des Handys. Die diesjährige Radquer-WM findet am 1. und 2. Februar in Dübendorf statt.

Vor 30, 40 Jahren erlebte der Quersport hierzulande seine grosse Blüte. Zehntausende strömten bei Schnee und Regen an die Rennstrecken, die pickelhart gefroren oder knöcheltief morastig waren. Albert Zweifel, Peter Frischknecht, Beat Breu und Pascal Richard waren die Helden der garstigen Sonntagnachmittage. Sie sammelten WM-Medaillen wie Eichhörnchen Haselnüsse.

Leer

Die Gegenwart sieht aus Schweizer Sicht düster aus. An der letztjährigen WM in Dänemark dominierten die Holländer und Belgier mit je sechs Medaillen. Die Schweiz ging leer aus.

Grossaufmarsch

In Dübendorf sinnen die Radgenossen auf Revanche. An Unterstützung wird es ihnen nicht mangeln. Sofern es nicht Elefanten hagelt, werden 20 000 Zuschauer erwartet.

Mehr Infos unter dubendorf2020.ch.

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