Alfa Romeo F1

«Yeah, eins, zwei, drei…»

Es ist der Fluss des Lebens. Nichts bleibt für immer. Die altehrwürdige Schweizerische Bankgesellschaft heisst heute UBS, aus Lara Gut wurde Behrami und aus Sauber Alfa Romeo.

Das neue Team schlug sich 2019 in seiner Premierensaison ansprechend. Mit 57 Punkten belegte es Rang acht in der Teamwertung. 43 Punkte lieferte der ehemalige Weltmeister Kimi Räikkönen, der sich in der Fahrerwertung als Zwölfter klassierte. 

Der fast nichts sagt 

40 Jahre alt ist der «Iceman» aus Finnland. Aufgewachsen in einem Haus ohne Toilette, macht er sich auch als potenzieller Grossvater nicht in die Hose. Unerschrocken stellt er sich jedem Duell und schüttelt die jungen Draufgänger ab wie lästige Fliegen. Was nicht schon alles geschrieben wurde über einen, der fast nichts sagt. Einmal fragte ihn ein Reporter, ob er ein bisschen was sagen könne. Räikkönens Antwort: «Yeah, eins, zwei, drei…» 

Im Ölgeschäft? 

In dieser Saison wird es wieder Kimi Räikkönen sein, der den Alfa-Romeo-Wagen aus dem Dreck zieht. Teamkollege Antonio Giovinazzi ist nicht mehr als Kimis Reisegepäck. Der 26-Jährige muss auf einer Ölquelle sitzen. Nur so ist zu erklären, dass er bei Alfa Romeo noch immer das Gaspedal kitzelt.

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