Tom Lüthi

Affe auf Sau

«Ich glaube, wir dürfen stolz sein», lautete Tom Lüthis Saisonfazit. Nach dem missglückten Abstecher in die MotoGP-Klasse ist ihm ein Stockwerk tiefer der Turnaround gelungen.

Gesamtdritter wurde der 33-Jährige 2019 in der Moto2-Klasse. In den letzten vier Rennen fuhr er jedes Mal aufs Podest. Ohne den Durchhänger im Sommer wäre der ersehnte Weltmeistertitel möglich gewesen. Ein Mann von Adel ist Tom Lüthi in der zweithöchsten Klasse dennoch. Kein anderer Fahrer hat so viele WM-Punkte und Podestplätze errungen wie er.

Federer-Bezwinger

2020 soll er her, der zweite Weltmeistertitel seiner Karriere. 2005 hatte Lüthi als Töfflibub bei den 125ern triumphiert. Und bei der Wahl zum Sportler des Jahres einen gewissen Roger Federer auf den Ehrenplatz verwiesen. Dieses Hochgefühl möchte der Emmentaler auf seine alten sportlichen Tage noch einmal erleben.

Ordentlich die Sporen

An Tom Lüthis fahrerischem Können besteht kein Zweifel. Seiner Höllenmaschine muss er nur ordentlich die Sporen geben. Wie das geht, zeigt der Affe auf der Sau.

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