LGT Alpin Marathon

Hoch hinauf

Am 15. Juni steigt der erste Bergmarathon des Jahres. Beim Fürsten zu Hause, dessen Schloss wie ein Schwalbennest am Berghang klebt.

Gastgeber der Veranstaltung ist das Fürstentum Liechtenstein, stecknadelgross nur auf den Landkarten dieser Welt. Das macht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den besonderen Reiz aus am LGT Alpin Marathon. Wo sonst durchqueren sie in ein paar Stunden fast ein ganzes Land?

1870 Höhenmeter 

Der Bergmarathon startet in Bendern. Die ersten zehn Kilometer bis Vaduz sind flach, dann geht's hoch hinauf. Zu bewältigen sind 1870 Höhenmeter, die gehörig in die Muskeln fahren. 2018 siegte der Schweizer Patrick Wieser. Seine Zeit: 3:10.14,3 Stunden. 

Knacknüsse 

Die Streckenrekorde am LGT Alpin Marathon sind schwierig zu knacken. Aufgestellt 2008 von Jonathan Wyatt (2:56.27,1) und 2015 von Aline Camboulives (3:28.22,6). Tagesform und Wetter müssen am 15. Juni perfekt stimmen, um eine Läuferin oder einen Läufer der Spitzenklasse zur neuen Bestzeit zu tragen. 

Deadline um vier 

Das Feld der Hobbyläufer macht sich darüber keine Gedanken. Der Weg ist das Ziel, das wusste schon Konfuzius. Schaffen es Otto Normalo und seine Frau ins Ziel oben in Malbun, sind sie happy. Nur eintreffen sollten sie vor 16 Uhr. Schlag vier ziehen die Veranstalter die Deadline. Sieben Stunden nach dem Startschuss in Bendern. 

Klares Urteil 

Was Hobbyläufer vom LGT Alpin Marathon halten, bringt Teilnehmer «Bergfloh» in den sozialen Medien auf den Punkt: «Toller Lauf, familiäre Veranstaltung und traumhafte Gegend. Kann ich nur empfehlen.»  

Bergflöhe aus aller Welt: Mehr Infos zum LGT Alpin Marathon gibt's hier.