Auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert Inhalte und Werbung anzuzeigen. Indem Sie die Seite nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Infos

OK
Wird geladen ...
Das Wort zum Tag

«Alles, was nicht wehtut, ist nur Komfortzone.» Daniela Ryf, Triathletin

FC Luzern

Von Pontius bis auf den Pilatus

Am Saisonende warf der Champagner Wellen in silbernen Pokalen. Der FC Luzern ist doppelter Cupsieger. Mit einer steifen Brise im Rücken geht er in die neue Spielzeit.

Es waren die Männer, die am Pfingstmontag dafür sorgten, dass Luzern aus dem Häuschen war. Die Celestini-Jungs bezwangen St. Gallen 3:1. Die Ostschweizer hatten nichts zu bestellen.

Svenja Fölmli

Am 5. Juni legten die Frauen nach. Sie schlugen den FC Zürich im Letzigrund sensationell 2:0. Frau des Spiels war Svenja Fölmli, die beide Tore schoss. Das erste war Klasse, das zweite ein Produkt ihres unbändigen Willens.

Bundesliga ruft

Glenn Meier, der scheidende Trainer, gerät bei der 18-jährigen Sempacherin ins Schwärmen: «Svenja macht mit dem Ball Dinge, die auch Männer auf Spitzenniveau vor Probleme stellen würden.» Folgerichtig geht Svenja Fölmli ihren Weg. Sie wechselt in die Bundesliga zum SC Freiburg.

Wermutstropfen

Die beiden Cupsiege erwischten den FC Luzern auf dem richtigen Fuss. Er feiert dieses Jahr sein 120-jähriges Bestehen. Der Wermutstropfen im Trallala war das Corona-Regime. Über Sinn und Unsinn leerer Stadien sind in den letzten Monaten Bibliotheken geschrieben worden.

Celestini bleibt

In der Saison 2021/22 steht bei den Luzernerinnen Edvaldo Della Casa, 46, an der Seitenlinie. Die Vereinsführung fand mit dem Brasilianer eine interne Lösung. Bei den Männern bleibt alles beim Alten. Trainer Fabio Celestini hält dem FCL die Treue – der Seufzer der Erleichterung ist von Pontius bis auf den Pilatus zu hören.

Wolf bändigt Pitbull

Auch Sportchef Remo Meyer und Präsident Stefan Wolf führen ihre erfolgreiche Arbeit fort. Wolf ist es mit seiner unaufgeregten, kompetenten Art sogar gelungen, Investor und Pitbull Bernhard Alpstaeg an die Kette zu legen. Gezielt verstärkt, könnte sich der FC Luzern nächste Saison an der Tabellenspitze festbeissen.

News aus den Regionen

Veranstaltungskalender

Meistgelesen