Schweizer Nati

Unbestechlich wie ein toter Hund

Die Nati verbrannte sich in Russland die Flügel. Wie ein Suppenhuhn stürzte sie ab im WM-Achtelfinal gegen Schweden. Nun schwingt sie sich hoch in neue Sphären.

Schuld am bitteren Aus gegen die biederen Schweden war die berüchtigte «Doppeladler»-Affäre mit Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Sie zog der Euphorie in der Schweiz den Stecker, teilte die Mannschaft und überforderte Coach Petkovic.

Wiedergutmachung 

Ein Jahr danach sind der Nationalmannschaft die Federn nachgewachsen. Sie steht in der Endrunde der Nations League. Das Turnier ist erstklassig besetzt. Neben der Schweiz haben sich England, Holland und Gastgeber Portugal qualifiziert. Die Schweiz trifft am 5. Juni im ersten Halbfinal auf Portugal. 

CR7 

Die portugiesische Mannschaft besteht aus zehn Fussballern und Cristiano Ronaldo. Ihn zu stoppen, wird für die Schweiz zu einer Herkules-Aufgabe. CR7 ist ein Angreifer der Weltklasse und ausgestattet mit einem XXL-Ego. «Die Leute beneiden mich, weil ich reich, schön und ein guter Fussballer bin», sagt der 34-Jährige. 

Haris Seferovic 

Dass die Schweizer Ronaldos Abluft atmen dürfen, verdanken sie ihrem fulminanten 5:2-Sieg gegen Belgien im letzten Spiel der Gruppenphase. Es war ein magischer Novemberabend in Luzern. Es war der Abend von Haris Seferovic, der Topskorer ist bei Benfica Lissabon. 

 

Das Maul stopfen 

Am 5. Juni im Estádio do Dragão in Porto wäre es der Schweiz eine Freude, Ronaldo das Maul zu stopfen. Dabei setzt sie auf den Ball, der unbestechlich ist wie ein toter Hund. Dem Ball ist es egal, wer gegen ihn tritt. Der Treter darf reich sein und schön. Und ein Schnösel dazu. Oder das pure Gegenteil davon.

Von Gringo1965 erfasst am 07.05 2019 08:47

Nati

Schnösel sind sie doch alle. Nicht nur Cristiano Ronaldo. Dumme Jungs mit dickem Portemonnaie und hohler Birne.

Von BeatZH8400 erfasst am 07.05 2019 15:39

'Chum, bring en hei', Schwizer Nati!

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