Manuel Akanji

Taschenrechner auf zwei Beinen

In Dortmund sind sie gottenfroh. Nach längerer Verletzungspause dürfen sie wieder mit Akanji rechnen.

Wenn es ums Rechnen geht, macht Manuel Akanji niemand etwas vor. Das bewies er im Schweizer Fernsehen, als Taschenrechner auf zwei Beinen. Fussballer sind doof? Nicht alle Äpfel sind rot.

Kometenhafter Aufstieg

Als gebürtiger Neftenbacher lernte Klein-Manuel in Wiesendangen das Kicken. Dann folgte der Wechsel zum FC Winterthur. 2015 ging Akanji nach Basel, 2018 schnappte sich Dortmund das Mega-Talent. Heute ist der 23-Jährige unbestrittener Abwehrchef der Borussen und in der Schweizer Nati unverzichtbar. Seine Stärken: Er ist kopfball- und zweikampfstark, beidfüssig und schnell. Bereits wird er mit der italienischen Verteidigerlegende Franco Baresi verglichen.

Himmlische Grenze

Spitzenclubs in Spanien und England sind auf ihn aufmerksam geworden. Manchester United ist seine heimliche Liebe. Barcelona fasziniert ihn. Nur der Himmel ist Akanjis Grenze. Dabei ist er geerdet wie kein Zweiter. Seine Schwestern sind zu Recht stolz auf ihren Manuel.

Von Kerstin P, ZH erfasst am 09.03 2019 07:54

Manuel Obafemi Akanji

Ein feiner Mensch. Die Schweiz darf stolz sein. Und Nigeria auch.

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