U17-Weltmeister

«Lern erst etwas Gescheites, Bub»

Der 15. November 2009 war ein schöner Tag zum Siegen. Sensationell wurde die Schweiz U17-Weltmeister. Im Final bezwang sie Gastgeber Nigeria 1:0. Zehn Jahre ist es her.

Vor 60 000 Zuschauern erzielte Jüngling Haris Seferovic, heute «der Mann aus Sursee», das entscheidende Tor. Die ganze Schweiz fieberte vor dem TV mit.

Nicht die hellste Kerze

Für Haris Seferovic, Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez war der WM-Titel Türöffner für eine erfolgreiche Karriere. Letzterer gilt nicht als hellste Kerze auf der Torte. Das spielt keine Rolle. Solange er weiss, dass eine Million plus zwei Millionen drei Millionen sind, ist alles gut.

Still und leise

Andere Weltmeister kicken heute irgendwo, der Rest hat seine Karriere still und leise auf dem Friedhof des unbekannten Fussballers begraben. Der Vater hat recht, wenn er sagt zu seinem Sohn: «Lern erst etwas Gescheites, Bub.»

Nur Schlosser sollte der Bub nicht werden. Zu schnell landet man da hinter Gittern.