FC Luzern

Leeds wohl nicht

Holt ihn sein Schatten ein? Auch in Lausanne und Lugano feierte Trainer Celestini Anfangserfolge. Dann verpuffte seine Magie nach und nach.

Vor Corona holten die Luzerner starke 13 Punkte in 5 Spielen. Sie schlugen Meister YB und Leader St. Gallen und entledigten sich aller Abstiegssorgen.

0:8

Nach Corona steckt der Wurm drin. In den Testpartien gegen die Unterklassigen Lausanne und Vaduz war der FC Luzern chancenlos. 0:8 lautete das kumulierte Verdikt.

0:9

Was Luzern kann, kann Österreich schon lange. Neun Eier kassierten die Habsburger, 1999 gegen Spanien. In 90 Minuten notabene. Seinen Schmäh verlor Anton «Rambo» Pfeffer deswegen noch lange nicht.

Otto Rehhagel

«Hoch gewinnen» müssen die Luzerner in den restlichen 13 Saisonpartien nicht. Auch ein 1:0-Sieg gibt drei Punkte. Das wusste schon Otto Rehhagel. «Hinten, hinten muss die Null stehen», pflegte der Deutsche zu sagen, der aus Griechen Europameister machte, ohne ein Wort Griechisch zu können.

Falls nicht

Finden die Luzerner in die Erfolgsspur zurück, winkt die Europa League. Falls nicht, könnte es für Fabio Celestini eng werden. Seine nächste Trainerstation nach Lausanne, Lugano und Luzern? Leeds wohl nicht, wohl eher Lampedusa.

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