FC Zürich

Klappe halten

Ludovic Magnin hat lange genug in Deutschland gespielt, um die klare Ansage zu ertragen. Der FC Zürich hat in der Rückrunde scheisse gespielt. Nun ist der 40-Jährige ein Trainer auf Bewährung.

Hiesse der FCZ-Präsident Constantin und nicht Canepa, Magnin wäre längst im Land, wo der Pfeffer wächst. Dass ihm Ancillo Canepa die Stange hält, hat zwei Gründe. Die beiden sind befreundet und Canepas Geldreserven nicht unerschöpflich.

Ewiges Buschfeuer

Ancillo Canepa und seine Frau Heliane, auf deren Kopf das ewige Buschfeuer lodert, sollen einen zweistelligen Millionenbetrag aus privater Schatulle in ihr Spielzeug gesteckt haben. Zum Glück ist Hündin Kooki anspruchslos. Ihr liebstes Ding ist ein Knochen, den es gratis beim Schlachter gibt. 

Zwiespältig 

Ludovic Magnin ist seit anderthalb Jahren Trainer des FC Zürich. Die Bilanz fällt zwiespältig aus. Der FCZ verliert zu oft, kein Spieler erzielte unter Magnin markante Fortschritte, und der Einbau junger Spieler lässt zu wünschen übrig. 

«Schlechter Verlierer» 

Dazu erntet Ludovic Magnin für sein überbordendes Benehmen an der Seitenlinie Kopfschütteln. Wie Mike Tyson in seinen besten Zeiten teilt er gegen Schiedsrichter, gegnerische Trainer und Funktionäre aus. Seine Waffe ist nicht die Faust, sondern das polternde Mundwerk. Eine Lehrerin schrieb dem kleinen Ludovic einst ins Zeugnis: «Er ist ein guter Sportler, aber ein schlechter Verlierer.» 

An der Zeit 

Ludovic Magnin steht am Scheideweg. Ändert er sich nicht, verpufft eine möglicherweise grosse Trainerkarriere in ihren Anfängen. Als Spieler deutscher Prägung wusste Magnin, wann es an der Zeit war, die Klappe zu halten. Darauf sollte er sich als Trainer besinnen.

Von Sigi Möö erfasst am 21.07 2019 18:58

FCZ

0:4 gegen Lugano. Wie lange noch, Herr Canepa?

Von Piero1966 erfasst am 14.08 2019 10:12

Heute Magnins Schicksalsspiel gegen St. Gallen.

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