FC Vaduz

Im Zustand fiebriger Erwartung

Wer poltert da heftig an die Tür der Super League? Nicht der Nikolaus im Sommerblues, sondern der FC Vaduz. Echt jetzt, ohne verstellte Stimme und falschen Bart.

Nach fast viermonatiger Coronapause geht's um die Wurst. Vaduz und GC streiten sich um den Barrageplatz. Dass die Liechtensteiner den stolzen Zürchern Paroli bieten, ist eine Überraschung. Übermässiger Respekt vor GC ist nicht angezeigt. Arroganz schiesst keine Tore.

Bereit

Im letzten Testspiel vor Wiederaufnahme der Meisterschaft zerlegten die Frick-Jungs den FC Luzern 3:0. Auch wenn Ernstkämpfe eine andere Kragenweite haben: Die Mannschaft ist bereit. Blut hat sie geleckt. Nach Jahren in der Versenkung lockt die Rückkehr auf die grosse Bühne.

Handverlesen

Auch der Vaduzer Anhang – eine handverlesene Truppe – träumt von erneuten Expeditionen ins Ausland. Nach St. Gallen, Zürich, Bern, Lugano, Sion würden die Reisen führen. Und nach Genf, auf halber Strecke nach Amerika gelegen. Das Ländle ist im Zustand fiebriger Erwartung.

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