FC Luzern

Er kam, Seoane und siegte

Das sind ja ganz neue Töne. Selbstbewusst und spielfreudig erkämpft sich der FCL nach der Winterpause drei Siege und zwei Unentschieden. So macht das Abstiegsgespenst die Fliege.

«Veni, vidi, vici», sagte Feldherr Julius Caesar vor 2000 Jahren. Dasselbe sagt auch Gerardo Seoane, Luzerns neuer Zampano an der Seitenlinie. Er kam, sah und siegte. Am 3. Februar führte er seine Truppe zum überlebenswichtigen 2:1-Sieg gegen Lausanne.

 

Ungeschlagen 

Eine Woche später bestätigten die Luzerner, dass der Sieg gegen Lausanne kein Strohfeuer war. Im Auswärtsmatch gegen GC schnappten sie sich den nächsten Dreier. Am 18. Februar gab's ein 1:1 beim FC Zürich. Dann folgten der Heimsieg gegen Thun und am 4. März der Punktgewinn auf dem heissen Pflaster des Sittener Tourbillons. Fünf Spiele, elf Punkte. Sehr stark. Saustark, Seoane. 

«Jahrhunderttalent» 

Gerardo Seoane also. Manchmal liegt die Lösung so nah. Der 39-Jährige debütierte mit 16 Jahren beim FC Luzern in der damaligen NLA. Sein Trainer erkor ihn flugs zum «Jahrhunderttalent». Aus der grossen Karriere wurde nichts. Seoane verschenkte sein Talent fortan in Spanien, auf der Ersatzbank und auf der Tribüne von Deportivo La Coruña. Zurück in der Schweiz kickte er für Aarau, GC und erneut für Luzern. 

Stierlis Ziehsohn 

Noch als Fussballer wurde Seoane vom damaligen Luzern-Präsidenten Walter Stierli mit einem langfristigen Vertrag als Trainer ausgestattet. Im Nachwuchs verdiente er sich die Sporen ab – auf seine Chance wartend wie ein Kater am Mausloch. Nun ist sie da, Stinkstiefel Babbel sei Dank. 

Lauernde Gefahr 

Er kam, sah und siegte. Doch Vorsicht: Drei gewonnene Schlachten entscheiden noch lange nicht den Krieg. Auf der Trainerbank lauert stets die Gefahr, meuchlings erstochen zu werden. Wie Caesar vor 2000 Jahren.

Von Andi#11 erfasst am 06.03 2018 13:16

FCL

Ein Trainerwechsel bringe nichts, wird behauptet. Doch siehe da, der FCL ist wie verwandelt. So wird sogar die Europa League wieder zum Thema. Hopp Lozäärn!

Von RR erfasst am 06.03 2018 15:27

Gegen Thun kamen nur 7300 Zuschauer. Das Team hätte mehr Unterstützung verdient. Aufwachen, Leute!

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