FC Vaduz

Er ist nicht gekommen, um zu bleiben

Das Städtle im Ländle bewegt die Frage aller Fragen. Ist das Glas halbvoll oder nur halbleer?

2017 spielte der FC Vaduz noch in der Super League. Er war der Stachel im Fleisch der Schweizer Traditionsvereine Servette Genf, Xamax und Aarau, die in der Challenge League darbten. Dann erwischte es Vaduz selber. Seither kicken die Liechtensteiner in der zweithöchsten Liga. 

Zum Glück Chiasso 

Trainiert von Mario Frick, bleiben die Vaduzer in der laufenden Saison bisher unter den hohen Erwartungen. Zum Glück ist Chiasso von allen guten Geistern verlassen. Acht Punkte Vorsprung hat Vaduz auf die Tessiner. Von unten droht also kaum Gefahr. 

Ausrufezeichen 

Nur enttäuschend ist dieser fussballerische Herbst nicht. International setzten die Frick-Jungs ein Ausrufezeichen, als sie in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League den ungarischen Vertreter Fehérvár ausschalteten. Auch in der Meisterschaft gab's Lichtblicke. Am 29. September bezwang Vaduz zu Hause den FC Aarau 5:2. 

Grosse Pläne 

Das Problem ist die Konstanz. Der FC Vaduz sucht einen Wasserhahn, um das Glas zu füllen. Randvoll soll es wieder werden. Der ehrgeizige Mario Frick hat grosse Pläne. Er ist nicht gekommen, um in der Challenge League zu bleiben.