FC Basel 1893

Der Gedanke ein Sakrileg

Nun ist die Katze aus dem Sack. Präsident Burgener trägt sich mit dem Gedanken, einen Teil seiner Aktien der britischen Investment-Firma Centricus zu verkaufen.

Für FCB-Fans ist das ein Sakrileg. Genauso schlecht könnte er die Basler Fasnacht an den Ku-Klux-Klan verscherbeln. In ihren Augen wandelt Bernhard Burgener in den Spuren des römischen Kaisers Vespasian, der das Wort prägte: «Pecunia non olet.» Geld stinkt nicht.

Saudischer Einfluss

Auch Aussenstehende runzeln die Stirn. Centricus werden Verbindungen nach Saudi-Arabien nachgesagt. Der Erdölstaat tritt nicht nur den Ball, sondern auch die Menschenrechte mit Füssen. «Non olet», Herr Burgener? «Non ölet» wäre treffender.

Koller ade

Der FC Basel 1893 blickt auf eine enttäuschende Saison zurück. Marcel Kollers Zeit ist abgelaufen. Basel wünscht sich einen Trainer, der auf junge Spieler setzt und modernen Fussball propagiert.

Alexander Zorniger

Ein Kandidat könnte der Deutsche Alexander Zorniger sein. Er besitzt beste Qualifikationen und ist für seine klare Ansprache bekannt.

Zorniger würde sogar Fabian Frei und Valentin Stocker auf ihre alten Tage noch lehren, wo der Hammer hängt. Denn Basels grösstes Problem sind nicht Burgener, Karli Odermatt und Koller, sondern die Spieler mit zu viel Macht.

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