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Das Wort zum Tag

«Was soll ich mit den Spielern reden, ich bin doch kein Pfarrer.» Werner Lorant, Fussballtrainer

FC St. Gallen 1879

«Der fliegt raus»

Keinen Millimeter dem Rassismus. Er frisst die Menschen auf. Präsident Hüppis Haltung ist unmissverständlich.

Was sich in der Partie gegen den FC Zürich abspielte, erregt Übelkeit. Ein St. Galler Zuschauer beschimpfte den gegnerischen Spieler Aiyegun Tosin als «Scheiss-Mohrenkopf».

Strafrechtliche Verfolgung

Matthias Hüppi reagierte entrüstet. Man werde den Täter ausfindig machen und strafrechtlich verfolgen. Und: «Der fliegt raus, den will ich im Stadion nicht mehr sehen.»

Alternative

Gibt es eine andere Möglichkeit, den pöbelnden Fan zur Räson zu bringen? Vielleicht. Der Verein könnte von ihm verlangen, Tosin persönlich um Entschuldigung zu bitten. Auch Sozialstunden in einem Asylbewerberzentrum könnten eine Form der Selbstreflexion sein.

Geschichte vom verlorenen Sohn

Matthias Hüppi sieht den FC St. Gallen als grosse Familie. Zu ihr gehören die Fans, unter denen sich auch missratene tummeln. Der Umgang mit ihnen ist knifflig. Vielleicht hilft die Geschichte vom verlorenen Sohn. Hüppi als ehemaligem Klosterschüler ist sie geläufig.

Der Sohn, ein Punk

In seiner eigenen Familie erweist sich Matthias Hüppi als bibeltreu. Sein Sohn ist Punk und als solcher kein unbeschriebenes Blatt. Ihn fallenzulassen, käme Hüppi dennoch nicht in den Sinn.

Herr Präsident: Überlegen Sie sich, dem Mohrenkopf-Pöbler eine zweite Chance zu geben. Und falls er sie nicht verdient, ja, geben Sie ihm den Schuh.

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