FC Basel

An die Wand gefahren

Der arme Kerl kann nur noch mit Sonnenbrille und Perücke aus dem Haus. Marco Streller, als Spieler gefeiert, ist in Basel zur Persona non grata geworden.

Sportchef Streller, nach eigener Einschätzung «ein Chaot» und neu im Geschäft, hat den FC Basel an die Wand gefahren. Mit an Bord die Verwaltungsräte Alex Frei und Massimo Ceccaroni. Was hat sich Präsident Burgener, der seine erste Million mit einem Videoverleih verdiente, bloss dabei gedacht, dieses Trio infernale zu installieren? Jetzt guckt er ziemlich verdattert in die Röhre. 

FC Düdelingen 

Dass der stolze FCB, der Ferrari des Schweizer Fussballs, in seiner gegenwärtigen Verfassung ein Fall für den Schrottplatz ist, zeigte die Qualifikation zur Europa League. Der FC Basel scheiterte blamabel an Zyprioten, während der FC Düdelingen aus Luxemburg den Einzug schaffte. So geht Fussball, liebe Basler.

Erinnerungen 

Es liegt nun an Trainer Marcel Koller, einem Zürcher, die Basler Kiste wieder flottzukriegen. Koller wird das hinbiegen, er trägt das Erfolgsgen in sich. 2002 führte ein anderer Zürcher, Christian Gross, den FC Basel zum ersten Meistertitel der Neuzeit. Im entscheidenden Match schlug der FCB die Young Boys 3:0. 

Die Geschichte wird sich wiederholen, liebe Berner. Vielleicht nicht heute, aber morgen.

Von Andi#11 erfasst am 14.09 2018 07:43

FC Basel

Bitter für Basel, gut für den Schweizer Fussball. Ein bisschen Fasten hat noch keinem geschadet. Danke, Herr Streller.

Von bebender Basler erfasst am 23.09 2018 19:45

1:7, meine Fresse, gegen die Berner Buben. Schlaf gut, Pipi Streller.

Kommentar erstellen