FC Amriswil

Verkehrte Welt

1910 wurde Mutter Teresa in Albanien geboren und in Amriswil, in Stuckis Schüürli, der FCA gegründet.

110 Jahre später ist Mutter Teresa im Himmel und der FC Amriswil in der 2. Liga interregional. Wohltätig wie seine Jahrgängerin war auch der FC Amriswil, als er 2012 im grössten Spiel der Vereinsgeschichte auf den FC Basel 1893 traf. Die Thurgauer liessen nicht den Betonmischer rattern, sie spielten mit. «Danggschön vielmol», sagten die Basler, die locker gewannen.

Hölle statt Himmel

Im Alltag der Liga werden keine Geschenke gemacht, denn die Welt dort ist verkehrt. Wer brav ist, kommt nicht in den Himmel, sondern landet in der Hölle des Abstiegskampfs. Diese Not ist den Amriswiler Reserveteams fremd. Sie kicken in der 5. Liga. Weiter runter geht's nicht. Das ist recht bequem, aber irgendwie auch ein bisschen fad.

Langes Leben

Im Juniorenbereich stellt der FC Amriswil nicht weniger als 19 Teams. Damit ist er im Thurgauer Fussball eine der wichtigen Adressen. Wie es aussieht, hat der FC Amriswil ein langes Leben gepachtet.

Meistgelesen