FC Männedorf

Mister 71,43 Prozent

Rauf und runter ging es für den FC Männedorf in den letzten Jahren. Dabei wünscht sich ein 60-Jähriger doch nur ein bisschen Ruhe auf seine alten Tage.

2015 stieg Männedorf in die 2. Liga auf. Nicht einfach so, sondern ungeschlagen in 22 Spielen. «Nie mehr 3. Liga», sangen die Spieler freudentrunken.

Ein Jahr später der Katzenjammer: Es ging wieder runter in eben diese ungeliebte Liga. 2017 folgte der Wiederaufstieg. In der Saison 2019/20 hatten die Männedörfler Glück, dass Corona den Ball ins Gebüsch schoss. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs standen sie auf dem letzten Platz.

Lebensversicherung Di Bella

In dieser Saison schlagen sich die Nesta-Jungs nicht schlecht. Sie haben sich im Tabellenmittelfeld eingerichtet. Ihre Lebensversicherung heisst Daniel Di Bella, Mister 71,43 Prozent. In den ersten sechs Partien erzielte er fünf der sieben Männedörfler Treffer.

Finanzielle Sorgen

Am 26. August feierte der FC Männedorf sein 60-Jahr-Jubiläum. Überschäumende Freude stellte sich nicht ein. Im Sommer war das Grümpeli der Seuche zum Opfer gefallen. Der finanzielle Schaden ist beträchtlich für einen, der trotz seiner 60 Jahre von der AHV nur träumen kann.

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