Fitness

Wahl der Qual

Bauarbeiter und Bauern sind dort nur selten anzutreffen. Bürogummis und Beamte dafür sehr häufig. Auch Frauen und Freier sind so frei und frequentieren das Fitnessstudio.

Der Urmensch auf Nahrungssuche legte 30 Kilometer am Tag zurück. Der moderne Mensch tut sich schon schwer, die Strecke vom Sofa zum Kühlschrank zurückzulegen. Auch im Alltag neigt er zur Bequemlichkeit. Das Auto, der Lift, die Rolltreppe lassen grüssen.

Beine machen

Zum Glück gibt's Fitnessstudios, landauf und landab. Der Kunde hat die Wahl der Qual, wo er dem inneren Schweinehund Beine machen möchte. Wichtig sind ausgewiesene Instruktoren, um die gewünschten Trainingseffekte zu erzielen.

Flirtbühne

Wie überall, wo Männchen auf Weibchen treffen, wird auch im Fitnessstudio geflirtet. Der Mann lässt seine Muskeln, die Frau ihren Liebreiz spielen. Dagegen einzuwenden ist nichts, solange sich niemand belästigt fühlt.

Gut zu wissen

Ein No-go ist dafür das Trainieren mit nacktem Oberkörper. Auch von einer Parfümwolke möchte niemand eingehüllt werden; ein simples Deo genügt. Lautes Telefonieren wird nicht gern gesehen, und das Reservieren von Geräten mit dem Handtuch ist eine Unsportlichkeit. Man ist schliesslich im Fitnessstudio und nicht am Hotelpool.

Körper und Geist

Genug der Regeln und Verbote: Nun heisst es loslegen mit Elan. Die Erfolgserlebnisse lassen auch bei Sportmuffeln nicht lange auf sich warten. Der Körper blüht auf, der Geist erfrischt. Schon die alten Römer hatten recht, wenn sie sagten und dabei an Asterix und Obelix dachten: «Mens sana in corpore sano.»

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