Autofahren

Vom Frischling zum Fahrer

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sonst würden Babys nicht schreien, sondern singen wie Pavarotti. Auch Autofahren ist eine Sache, die gelernt sein will.

4000 Jahre vor Christus wurde das Rad erfunden. Dann war Sendepause, bis 1886 Carl Benz das Automobil zum Patent anmeldete. In den Anfangszeiten des revolutionären Fortbewegungsmittels setzte sich hinters Steuer, wer wollte, solange er keine Frau war. Das ging nicht lange gut. Unfälle häuften sich. 1904 gründete ein gewisser Rudolf Kempf die erste Fahrschule im deutschsprachigen Raum. Seither weihen Fahrlehrer die Neulenker in die Geheimnisse des Autofahrens ein. Nicht immer mit durchschlagendem Erfolg. Oder doch, wie Stan Laurel beweist. 

Chemie muss stimmen 

In der Schweiz der Gegenwart gibt's Fahrlehrer wie Löcher im Emmentaler. Kein Wunder, das Land ist mobil wie kaum ein anderes auf diesem Planeten. Wer jung ist oder junggeblieben, befasst sich mit dem Erwerb des Führerscheins. Nach dem Nothilfekurs und bestandener Theorieprüfung geht's auf die Strasse. An der Seite der Frischlinge: ein ausgewiesener Fahrlehrer oder eine tüchtige Fahrlehrerin. Stimmt die Chemie zwischen Lehrer und Schüler, ist Autofahren keine Hexerei und der Führerschein bald erworben. 

Das erste Auto 

Nun steht der Kauf des ersten Autos an. Es darf eine Occasion sein, auch Millionärssöhne fallen nicht vom Himmel. Das Problem: Gewissen Occasionshändlern eilt ein zwielichtiger Ruf voraus. Da gilt es höllisch aufzupassen. Ein Göppel mit Höhlenmalereien an der Decke ist definitiv die falsche Wahl.