Napfgebiet

Gold!

Weltenbummler, die per Du sind mit jedem Sandkorn auf den Malediven, müssen diesen Sommer umdisponieren. Ferien zu Hause sind angesagt.

Ein Geheimtipp ist das Napfgebiet, dem der höchste Gipfel des Mittellandes (1408 Meter) den Namen gab. Unberührt liegt es da wie das Frühstücksbuffet in einem All-in-Schuppen morgens um halb sieben. Dünn besiedelt, waldig, hügelig, zerklüftet – von rauer Schönheit.

Abenteurer vor

Nicht nur Naturliebhaber, Wanderer und Biker kommen auf ihre Kosten. Auch Abenteurer, grosse und kleine, machen sich auf ins Napfgebiet. Angezogen vom gelben Metall, das die Menschheit seit Jahrtausenden in den Bann zieht. In den Bächen des Napfgebiets wartet es darauf, geborgen zu werden. Stefan Grossenbacher und sein Team freuen sich, Greenhörner mit dem Goldfieber anzustecken.

Jack London

Das sind mal Ferien, die sich gewaschen haben! Auf den Spuren Jack Londons, dessen Romane man unter der Bettdecke verschlungen hat. Falls der Junior beim Namen London nur an Arsenal denkt, ist es höchste Zeit, in ihm den echten Kerl zu wecken.

In Daunen selig

Am Abend geht es zurück in die Zivilisation. Mit Bärenhunger schmecken die Napf-Spezialitäten besser noch, als sie es ohnehin schon tun. Dann liegt man himmlisch in Daunen und murmelt vor dem Einschlafen selig: «Das Gute, es liegt so nah.»

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