Greifensee und Pfäffikersee

Auf zu neuen Ufern

Hauptsache H2O, Hauptsache Wasser an glühenden Tagen. Das kühle Nass ist nicht weit.

Die der Welt zugewandten Zürcher bleiben diesen Sommer in vertrauten Gefilden. Pfäffikersee und Greifensee heissen die Destinationen, statt Karibische See und Masurische Seenplatte. Dafür wird ihnen ein vielfältiges Programm auf dem Tablett serviert. Im und am Wasser.  

Seegfrörni-Kandidat

Der Pfäffikersee, entstanden in der Eiszeit, ist im Quadrat 3,3 Kilometer gross. Gespeist wird er vom Kemptnerbach. In kalten Wintern kommt es vor, dass der Pfäffikersee zufriert und zur Begehung freigegeben wird. Letztmals geschah das 2012. Gläubige und Atheisten liefen übers Wasser wie Jesus vor 2000 Jahren.

Greifensee

Diesen Sommer gibt's am Pfäffikersee Eis nur am Stiel oder klimpernd im Glas. Dasselbe Bild am Greifensee. 6,5 Kilometer ist er lang, an seiner breitesten Stelle misst er 1,6 Kilometer. An schönen Sommertagen fluten Ausflügler den See. Es wird spaziert, die Sonne angebetet, geradelt, gebadet, geplanscht, geskatet und an Bord der Schifffahrtsgenossenschaft zu neuen Ufern aufgebrochen.

Nico Elvedi

Einen, Nico Elvedi aus Greifensee, hat es bis nach Deutschland gespült. In Mönchengladbach sitzt er auf dem Trockenen, keine Pfütze weit und breit. Dennoch hat es der 23-jährige Verteidiger gut getroffen. Er ist Leistungsträger bei Borussia Mönchengladbach. Sein nächster Hafen könnte in England liegen, wird gemunkelt.

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