ZSC Lions

Ein Witz

Löwen lieben den pompösen Auftritt. Gross genug kann die Bühne nicht sein, auf der sie fauchen und brüllen. Am 4. März gastierten sie in Genf.

Ein Drama war angesagt, das Genfer Publikum strömte in Massen. SEIN ODER NICHTSEIN hiess das Shakespearesche Stück. In der 50. und letzten Qualifikationsrunde duellierten sich die Lions und Servette um den letzten Playoff-Platz. 

Erster Akt 

Die Löwen sprinten los wie Geparden und erzielen in der 3. Minute das 1:0. Aufgeputscht von einem frenetischen Publikum schlagen die Genfer zurück und gehen 2:1 in Führung.

Zweiter Akt 

ZSC-Verteidiger Kevin Klein gelingt in der 28. Minute im Powerplay der Ausgleich. 

Dritter Akt 

In der 43. Minute legt Servette vor. Nun rennen die Lions an, treffen durch Prassl nur den Pfosten. Aus! Genf gewinnt 3:2. 

Schlechter Witz 

Die Lions als talentiertestes Team der National League verpassen die Playoffs. Es ist ein Witz. Noch schlechter als der: «Was sagt ein Clown zum Löwen? Ich bin ein Frankfurter.» Das Würstchen beim ZSC ist Arno Del Curto, der versagt hat als Löwenbändiger. 

Höchststrafe 

So schnell hat noch keiner sein eigenes Denkmal demontiert. Erst der unschöne Abgang in Davos nach 22 Jahren, dann die Pleite mit den Lions. Del Curto erntet Mitleid. Das ist die Höchststrafe für den knorrigen Engadiner. 

Wie weiter? 

Sein oder Nichtsein für Arno Del Curto bei den Lions? Letzteres. Es sei denn, in Zürich-Oerlikon geschieht Ungewöhnliches und nicht der Trainer, sondern die Spieler bezahlen die Zeche.

Von FilziGreg erfasst am 05.03 2019 07:29

Was für eine Blamage gegen diese limitierten Genfer. Die Blöden sind die Spieler, nicht der Trainer. Jetzt MUSS ausgemistet werden.

Von SBB-Wagon-Reiniger erfasst am 05.03 2019 21:07

Überbezahlte, überschätzte, überhebliche Säcke!

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