HC Davos

Der läuft und läuft und läuft

Das sieht man auch nicht alle Tage. Ein fast 100-Jähriger wird zum notorischen Fremdgänger. Nach acht Auswärtsspielen ist damit Schluss. Der HC Davos spielt endlich wieder in den eigenen vier Wänden.

In der Fremde schlug sich der HCD beachtlich. Am 12. Oktober etwa bei Meister Bern wurden die Bündner erst im Penaltyschiessen bezwungen. Finden die Wohlwend-Jungs in den nächsten Wochen zurück zu ihrer alten Heimstärke, die letzte Saison flöten ging, ist mit ihnen zu rechnen. 

Lindgren und Ambühl 

Gut im Schuss bei den Davosern ist Perttu Lindgren, der in den ersten acht Partien viermal traf und sich acht Assists gutschreiben liess. Dennoch läuft ihm einer den Rang ab, der seit 20 Jahren läuft und läuft und läuft wie ein Duracell-Häschen. Gegen Gottéron am 15. Oktober bestritt Andres Ambühl sein 1000. Spiel in der höchsten Liga. 

Davos, Amerika, Zürich 

36 Jahre alt ist der sympathische Bauernsohn aus dem Sertig mittlerweile. Er war 2002 dabei beim ersten Meistertitel unter Arno Del Curto. Bis 2015 kamen vier weitere dazu. Den Lichtern der Grossstadt folgend, spielte Ambühl drei Saisons für die ZSC Lions, mit denen er 2012 den Titel holte. Auch über den grossen Teich trieben ihn Talent und Ehrgeiz. Der Sprung in die NHL wollte ihm jedoch nicht gelingen. 

Eigentlich müssten sie ihm in Davos ein Denkmal pflastern. Doch der ganze Zement ist in der neuen Tribüne verbaut. Dem bescheidenen Andres Ambühl ist das ganz recht.

Von Jimmy Bee erfasst am 17.10 2019 19:32

Ambühl

Die Zeit damals war einfach nicht reif für einen wie Ambühl. Heute würde er es in die NHL schaffen.

Von G.K.I. erfasst am 17.10 2019 21:24

Ich mag alles an ihm. Seine bodenständige Art, seinen Dialekt und sein Spiel.

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