EV Zug

Angekoppelt

Der Eissportverein Zug fährt auf erfolgreicher Schiene durchs Stadion. Die Verpflichtung des norwegischen Trainers Dan Tangnes hat sich als richtig erwiesen.

Durchs Stadion fahren? Okay, in der Schweiz macht das kein Zug. In der Slowakei aber schon, er fährt mitten durchs Stadion des TJ Tatran Cierny Balog. Der Verein spielt nicht auf glattem Eis, sondern auf gemähtem Rasen. 

Martschini und Klingberg 

Diesen Dampf und Zug aufs gegnerische Tor entwickelt auch der EV Zug in dieser Saison. Nach einem Drittel der Regular Season hat er sich oben angekoppelt. An der Spitze ist die National League sehr ausgeglichen, an jedem Spieltag wird die Tabelle neu ausgewürfelt. Beste Zuger Skorer sind bisher Lino Martschini und Carl Klingberg. 

Rubel rollt 

Klingbergs Landsmann Viktor Stalberg hat dem EV Zug Ende Oktober den Rücken gekehrt. Er folgte dem Ruf von Väterchen Frost und wechselte kurzfristig zum HK Awangard Omsk in die KHL. Leicht fiel ihm der Abschied nicht. «Ich habe es genossen, für den EV Zug zu spielen», sagte der sichtlich bewegte Schwede. Was er nicht sagte, aber alle wissen: Mit 32 Jahren denkt ein Sportler auch ans Geld. In Russland rollt der Rubel runder als in der Schweiz der Franken. 

Dennis Everberg 

Stalbergs Ersatz ist ebenfalls Schwede. Sein Name: Dennis Everberg, zweifacher Weltmeister mit dem Drei-Kronen-Team und NHL-Spieler. Rein statistisch haut das Silvesterkind 1991 niemanden aus den Socken. In 70 Partien für Colorado traf er nur dreimal. Diese Erfolgsquote verbucht auch ein blindes Huhn, nach Körnern pickend. Hat sich Everberg die Tore für den EVZ aufgespart? Sein Vertrag läuft bis Ende Saison.

Von Flo erfasst am 27.11 2018 08:04

EVZ

Regular Season und Playoffs sind zwei Paar Schuhe. Martschini ist das beste Beispiel. Geht es zur Sache, geht er regelmässig unter.

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