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Das Wort zum Tag

«Jeder hat einen Plan, bis er eins auf die Fresse bekommt.» Mike Tyson, Boxer

EV Zug

Alle

Die Meisterhelden tragen Namen. Sie heissen Diaz, Klingberg, Simion und Genoni. Und wie sie alle heissen.

Zuoberst auf der Liste steht der Name Dan Tangnes. 2018 wurde der Coach mit freundlicher Zurückhaltung empfangen. Ein norwegischer Nobody an der Bande des EVZ? Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Heute liegt ihm ganz Zug zu Füssen. 2019 führte Tangnes das Team zum Cupsieg, 2021 zum langersehnten Meistertitel.

Seelenverwandter

Sein Werdegang erinnert an Roberto Di Matteo, der 2012 als unterschätzter Trainer mit Chelsea die Champions League gewann. Wenige Monate später war er entlassen.

Bleibt er länger?

Dieses Schicksal bleibt Dan Tangnes in Zug erspart. Seine Arbeit wird geschätzt, der EV Zug wünscht sich eine langfristige Zusammenarbeit. Wie Tangnes darüber denkt, wird sich zeigen.

Der Abwehrchef

Im vorbiblischen Alter von 35 Jahren ist Captain Raphael Diaz am Ziel seiner Träume. Der erste und wahrscheinlich letzte Titel seiner glanzvollen Karriere ist eingetütet. Nun verlässt er den EVZ Richtung Fribourg, wo er einen Rentnervertrag unterschrieben hat. Zuger bleibt er für immer.

Der Aufsteiger

Erfolgreichster Torschütze in den Playoffs war Dario Simion mit neun Treffern. Vor dem Tor kalt wie eine Hundeschnauze, hat er sich in die Nationalmannschaft gespielt. Der Tessiner ist einer der Aufsteiger in dieser Saison.

Die Ausländer

Dann die filigranen Ausländer Carl Klingberg und Jan Kovar, die Eishockey zelebrieren. Dazu der Haudegen mit US-Pass und jordanischen Wurzeln: Justin Abdelkader. Im Herbst seiner Karriere hat es ihn in die Schweiz verschlagen – für ein Trinkgeld, so hört man. Härte bringt er ins Spiel. Dabei ist er eigentlich ein zartes Pflänzchen, was nicht alle lustig finden.

Leonardo Genoni

Bleibt Leonardo Genoni. Er war, ist und bleibt der beste Goalie der Schweiz. Seine Leistungen in den Playoffs verdienen das Prädikat Weltklasse. 800 000 Franken soll der 33-Jährige verdienen. Gestohlen hat er keinen Rappen.

Viele andere

Im Schatten der Stars, aber genauso wichtig: die sportliche Leitung, der Präsident mit locker sitzendem Portemonnaie. Dazu Kari Müller, der Muskelkneter, und Jürg Hegi, zuständig fürs Material. Und viele andere bis zur Waschfrau, unbekannt ihr Name. Sie alle sind der EV Zug. Seines Zeichens Schweizer Meister 1998 und 2021.

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